Gemeinderatswahl und Bürgermeisterwahl 2010

Liebe Matreierinnen und Matreier!

Die Bürgermeister-Liste 1 – „Gemeinsam für Matrei“ und Bgm. BR Dr. Andreas Köll möchten sich hiermit herzlich bei allen Wählerinnen und Wählern für den großen Vertrauensbeweis bedanken, welcher unserer Gemeinderatsfraktion nunmehr seit 1974 in ununterbrochener Reihenfolge ausgesprochen wird. Wir wollen mit unserer arbeitsfähigen Mehrheit sorgsam umgehen und uns wieder aufrichtig bemühen, das Beste für unsere Heimatgemeinde Matrei in Osttirol zu erreichen, wobei wir auch unsere Mitbewerber zu einer positiven Zusammenarbeit einladen.

 

Hier finden Sie noch einmal alle wichtigen Informationen über die Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen vom 14. März 2010, wobei wir auch weiterhin ein Informationsangebot an unsere Wählerinnen und Wähler sowie interessierte Besucher, u.a. über diese Homepage, aufrecht erhalten wollen: Neben einer Präsentation unserer 34 Kandidatinnen und Kandidaten aus allen Matreier Ortsteilen, informieren wir gerne über unsere Positionen, Ziele und Planungen für die mögliche weitere Zukunft unserer Heimatgemeinde.

 

 
 

Wahlanalyse Matrei in Osttirol

  Wahl 2010         Wahl 2004        Veränderung
Wahlberechtigt 3.888 3.640 +248
Wahlbeteiligung 84,13% 77,01% +7,12%
Stimmen "Gemeinsam für Matrei" 1.663 1.483 +180
Stimmen "Matreier Liste" 1.350  nicht kandidiert  
Stimmen "Grüne und unabhängige Liste Matrei"                  133    237 -104
Stimmen "FPÖ und unabhängige Liste Matrei"      62    143   -81

 

Der Bürgermeisterliste „Gemeinsam für Matrei“ ist es 2010 - trotz des Wechsels eines ihrer früheren Gemeindevorstände an die Spitze der "Matreier Liste" - gelungen, einen Stimmenzuwachs von 180 zu erzielen und das bei einem Plus von nur 248 Wahlberechtigen gegenüber 2004 (3.888 zu 3.640):

Bei den Gemeinderatswahlen vom 7. März 2004 erreichten alle Oppositionsparteien (LAW, UGM, Grüne und FPÖ) zusammen 1.235 Stimmen, während die Bürgermeisterliste „Gemeinsam für Matrei“ 2004 1.483 Stimmen erzielen konnte.

Bei den Gemeinderatswahlen vom 14. März 2010 erreichten alle Oppositionsparteien zusammen um 310 Stimmen mehr als 2004 und die Bürgermeisterliste um 180 Stimmen mehr, womit sich in einer „Differenzbetrachtung“ in diesen 6 Jahren nur 130 Stimmen oder rd. 2,7 % „verschoben“ haben.

Dabei wurde seitens der Bürgermeisterliste das 10. Mandat nur äußerst knapp verfehlt, nämlich (ohne Berücksichtigung der Koppelung) um 11 Stimmen bzw. (unter Berücksichtigung der Koppelung von „Matreier Liste“ / "FPÖ und unabhängige Liste für Matrei") mit 46 Stimmen.

Bei der Bürgermeisterdirektwahl hat Dr. Andreas Köll – trotz des erstmaligen Antretens zweier weiterer Bürgermeisterkandidaten - nur 225 Stimmen gegenüber dem Ergebnis von 2004 (1.992 Stimmen) abgegeben, was mit 1.767 Stimmen ein sehr erfreuliches Ergebnis - aus seiner persönlichen Sicht - darstellt, zumal dieses Mal in Matrei alle wahlwerbenden Gruppen, nämlich die, mit der „FPÖ und unabhängigen Liste für Matrei“ gekoppelte „Matreier Liste“ (Dipl.-Ing. Oswald Steiner) sowie die „Grüne und Unabhängige Liste Matrei“ (Dr. Josef Brugger) eigene Bürgermeisterkandidaten gestellt haben: Es bestand also 2010 für die Wählerinnen und Wähler nicht die Möglichkeit, von Listen ohne Bürgermeisterkandidat einen anderen Bürgermeisterkandidaten zu wählen.

Dem amtierenden Matreier Bürgermeister ist es somit – trotz schwieriger Rahmenbedingungen - gelungen, einerseits die absolute Mehrheit zu halten und andererseits bereits im 1. Wahlgang (ohne Stichwahl) Bürgermeister zu bleiben: Im teilweise sehr hart geführten Wahlkampf spielte vor allem das geplante TIWAG-Kraftwerk am Tauernbach eine wesentliche Rolle, zumal sich ja vor allem deshalb die Wege von Bgm. Dr. Andreas Köll und einem langjährigen Gemeindevorstand seiner Liste getrennt haben, der dann sogar selbst als Bürgermeisterkandidat angetreten, zwischenzeitlich aber tragischerweise bei einem Verkehrsunfall verstorben ist.

Alle anderen angetretenen Listen haben hingegen ihre selbst definierten Wahlziele klar verfehlt: Auch die „Matreier Liste“ wollte die absolute Mehrheit und den Bürgermeister stellen, die „Freiheitlichen“ und „Grünen“ wollten naturgemäß wieder zumindest ein Gemeinderatsmandat erreichen.